|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Mich erreichen viele Briefe von Selbstbauern, die nach meinem Bausystem gebaut haben bzw. noch bauen. Um den Rahmen dieser Homepage nicht zu sprengen, werden hier nur einige wenige Briefe auszugsweise vorgestellt. Die Briefe können alle auch im Original eingesehen werden:
Sehr geehrter Herr Luft!
Vielen Dank für die prompte Zusendung Ihres Buches und der Infomappe.
Man merkt, dass Sie sich schon viele Jahrzehnte mit der Konstruktion von Booten beschäftigen und aus einem sehr reichen Erfahrungsschatz schöpfen. Ihr ganzes System ist einfach genial und macht totalen Sinn. Ich bin wirklich fasziniert und war schon lange auf der Suche nach dem idealen Bootstyp in Bezug auf Material, Sicherheit, praktischer Nutzen und Langlebigkeit. Ihr System hat mich voll überzeugt.
Als gelernter Werkzeugmacher und Zahntechnikermeister sind die Arbeitsgänge für mich gedanklich und handwerklich gut nachvollziehbar. Meine Schweißkenntnisse sind vielleicht nur mit denen eines Grobschmiedes zu vergleichen aber durch vorheriges Training leicht und schnell zu verbessern.
Mit freundlichen Grüssen
Danny R.
10. Juni 2007
Sehr geehrter Herr Luft!
Wir haben nun ja schon einige kürzere und längere Segeltörns
mit unserer selbstgebauten "MOTU 44" zurückgelegt, und so will ich
Ihnen über unsere Erfahrungen dabei kurz berichten. Wie Sie schon
wissen, hatten wir uns vorher eine "Reinke 12 M" aus Aluminium gebaut.
Weil diese schon im Hafen, im Schwell vorbeifahrender Schiffe, unruhig
war und auch beim Segeln auf See sich schnell "aufs Ohr legte", hat meine
Frau sich darauf nie so richtig wohl und sicher gefühlt. Es hinderte
sie auch beim Kochen und Backen, was ja eine Leidenschaft meiner Frau ist.
Letztes Jahr gerieten wir auf der Heimreise von einem Urlaubstörn
mit unserer "Motu 44" in schlechtes Wetter mit rauher See und starkem Wind.
Dabei haben wir alle "Plastikbomber", die ja angeblich wegen viel geringeren
Gewichts, viel schneller als wir segeln sollen, überholt. Während
die "Plastikbomber" in der rauhen See U-Boot spielten, war es bei uns im
Salon an Bord fast so ruhig, wie in unserem Wohnzimmer an Land. Es kam
kaum ein Tropfen Wasser an Deck! Muss ich da noch betonen, dass meine Frau
sich vom ersten Tage an Bord unserer "Motu 44" immer sehr wohl, sicher
und geborgen fühlte? Wohl kaum!
Herzliche Grüsse
Hans W.
Sehr geehrter Herr Luft!
Wie versprochen erhalten sie eine kleine Auswahl von Bildern des Baues meiner "MOOREA 32". Ich schicke Ihnen diese Bilder voller Stolz und der Gewissheit, dass ich mich für das einzig richtige und vernünftige Bausystem entschieden habe.
Von Beginn an hatten wir immer das Gefühl, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Das schnelle Vorankommen und der sichtbare Erfolg sind stets Motivation sich weiter mit dem Bau der eigenen Yacht zu beschäftigen.
Begonnen haben wir am 01.06.05 und bereits Ende September wurde der
Rumpf gedreht, wobei wir zwischendurch ungefähr
3 - 4 Wochen Pause einlegen mussten, wegen schlechten Wetters. Die
Bauzeit für das Kasko liegt also bei nur 3 Monaten!
Ich denke, das ist nur mit Ihrem System zu schaffen. Ferner bedanke ich mich für ihre telefonische Beratung. Für alle bis zum jetzigen Zeitpunkt benötigten Materialien inklusive eines Trailers haben wir gerade mal 8500.- Euro ausgegeben.
Es ist genau so, wie sie sagen, alles eine Frage der richtigen Philosophie. Ich werde mich bei Ihnen wieder telefonisch melden. Bis dahin verbleibe ich mit Dank und viel Respekt für Ihre Idee.
Mit freundlichen Grüssen
Familie Rainer Schütze
ein langes E-Mail, deshalb nur auszugsweise:
Hallo Herr Luft, 21.10.05
.... zwei Punkte kann ich aus heutiger Sicht jedenfalls bestätigen:
1.) Ein Boot mit einem Helgen zu bauen wäre aus meiner heutigen
Erfahrung für mich als "Einhand"- Bootsbauer überhaupt
nicht vorstellbar, und
2.) der innere Wert Ihrer Konstruktion erschließt sich einem in den vielen kleinen Schritten des Baufortschritts zusehends und läßt bisweilen die Frage aufkommen, warum sich andere Konstruktionsprinzipien ( Helgenbau etc. ) so lange halten können.
Dass der Riss der von mir gebauten "MOANA 38"
genau meinen Intentionen vom Segeln ( Tourensegeln in sicherer,
schneller und butterweicher Form ) entsprach,
interpretierte ich anhand des Studienplanes. Was die satte Lage des Bootes
im Hafenwasser liegend - bei Ihnen damals
zu Besuch an Bord - angeht, da fühlt jeder etwas erfahrenere Segler
gleich,
dass es sich hier nicht um ein wackliges Spielzeug,
sondern um eine richtige Segelyacht für alle Gewässer handelt.
Viele Grüße
Karl-Heinz Winter
noch ein langer Brief, deshalb
auch nur auszugsweise:
20.09.2005
Sehr geehrter Herr Luft!
... Ihre Schnittmuster sind absolut exakt. Beim Zusammenschweißen kam es zu keinen Beulen bzw. zu keinerlei Verzug. Obwohl ich mehrere Bauweisen betrachtet habe, ist Ihre Gesamtkonzeption von Bauart, Sicherheit, Raumvolumen und sehr vielem mehr, die genialste.
Mit freundlichen Grüßen als Selbstbauer für ihren gelungenen und einsatzfreudigen Entwurf
Anton Paslar
Hallo Herr Luft!
Wie am Telefon versprochen schicke ich Ihnen heute ein paar Bilder,
die wir beim Drehen der Yacht gemacht haben. Das Drehen nach Ihrem Vorschlag
bereitete keine Schwierigkeiten und war innerhalb von knapp 2 Stunden abgeschlossen.
In der Zwischenzeit haben wir bereits alle Längs- und Querspanten,
sowie die Maststütze eingeschweißt und wollen nun mit dem Cockpit
beginnen. Beim nächsten größeren Bauabschnitt senden wir
Ihnen wieder ein paar Bilder zu.
Mit freundlichen Grüssen
D. Wilken
Oktober 2004
Sehr geehrter Herr Luft!
Nach exakt 3 Jahren Bauzeit und 1000 Meilen auf Nordsee, Ostsee und
Skagerak möchte ich mich bei Ihnen für den ge- lungenen Riß
und die äußerst präzise Bauanleitung bedanken.
Besonders begeistert sind meine Frau und ich vom Seegangsverhalten
und den guten Segeleigenschaften unserer Maupiti 38. Ich muß gestehen,
daß ich die von Ihnen gemachte Aussage über eine mögliche
Geschwindigkeit von 8,8 kn. bei 4-5 Bft. für leicht übertrieben
hielt. Mit 7 - 8 kn. wären wir auch zufrieden gewesen. Zu unserer
Freude konnten wir aber feststellen, daß unser Boot trotz Beladung
( Gesamtgewicht ca. 12 t für 4 Wochen Familiensegeln ), die von Ihnen
angegebene Geschwindig keit problemlos erreichte. Vor dem Reffen erreichten
wir - nach Log und GPS - 9,0 - 10,2 Knoten. Aber auch bei leichten
Winden waren 4 - 5 kn. möglich. Nach diesem Törn sind wir endgültig
sicher, mit Ihrem Bausystem die richtige Entscheidung getroffen zu haben.
Jetzt, da die Saison zu Ende ist, freuen wir uns schon auf "butterweiches",
komfortables und schnelles Segeln im nächsten Jahr.
Hochachtungsvoll
Thomas Schröter
4.9.2004
Sehr geehrter Herr Luft!
Die letzten Wochen habe ich mich intensiv mit ihrem Buch "So baue ich
meine Yacht" und der Infomappe beschäftigt. Ihre Ausführungen
sind schlüssig und überzeugen den Selbstbauer. Ich habe auch
andere Selbstbauten angesehen ( alles basierend auf Helgen ), darunter
auch eine "Secura" von R.. So möchte ich nicht bauen! Man kann tatsächlich
jeden Querspant durch die Aussenhaut zählen. Zu den von Ihnen aufgeführten
eklatanten Fehlern eines anderen Selbstbauers kann man nicht viel sagen.
Wer die professionelle Hilfe eines Konstrukteurs nicht in Anspruch nimmt,
sondern lieber Dinge tut, die er mal auf einer Fähre gesehen hat,
dem ist nicht zu helfen.
Ich selbst habe mich zum Bau einer "Moorea 32" entschlossen, und würde
gerne auf ihre Bauberatung zurückgreifen. Ich werde mit Ihnen in nächster
Zeit telefonisch in Verbindung treten.
Bis dahin verbleibe ich mit freundlichen Grüssen
Rainer Schütze
( Anmerkung A. Luft: Dieser Selbstbauer hat nun die Baupläne
für eine "MOOREA 32" und baut bereits )
Steinhausen, den 26.08.03
Sehr geehrter Herr Luft!
Nach dem Durchlesen und studieren Ihrer Infomappe und dem Buch: "So baue ich meine Yacht" haben wir endlich den Partner gefunden, den wir schon lange gesucht haben.
Nun sind wir schon einen ganzen Schritt näher an die Verwirklichung unserer Träume gekommen.
Mit Ihrem Fachwissen und den sehr detaillierten Plänen (sagte Herr B. von Thalwil am Telefon) sind wir der Überzeugung, dass wir richtig handeln.
Wir haben uns zum Bau der "MOANA 38" entschlossen und wollen diese genau
so bauen, wie es in den Plänen vorgesehen ist.
Gerne kommen wir nach Deutschland um Sie persönlich kennen zu
lernen und die "MOANA 38" in voller Größe bewundern zu zu können.
Die Pläne werden wir dann vor Ort übernehmen.
Mit freundlichen Grüßen
Roland L. und Christina J.
( Anmerkung A. Luft: Auch dieses Paar hat zwischenzeitlich seine Baupläne erworben )
22.10.2001
Sehr geehrter Herr Luft!
Nachdem ich im Februar 1999 die Baupläne der "MOOREA 32" gekauft hatte, habe ich mit dem Bau im September des gleichen Jahres begonnen. Unter Mithilfe meines Bruders war das Boot im Mai 2001 komplett fertig und wurde zu Wasser gelassen. Mit Frau, zwei Kindern und Hund konnten wir in diesem Sommer das Boot auf der Ostsee ausgiebig testen.
Zu den Fahr- und Segeleigenschaften unserer "MOOREA 32": Wie
Sie ja schon wissen, hatte ich vorher eine etwas kleinere "WIBO", einen
Stahlknickspanter aus Holland. Obwohl diese "WIBO" ein Kurzkieler war und
die "MOOREA 32" ein gemäßigter Langkieler ist, manövriert
die "MOOREA" doch besser als meine alte "WIBO". Mit der "MOOREA" kann ich
fast auf dem Teller drehen. Mit meiner alten "WIBO" war das so nicht möglich!
Übrigens habe ich einen Kubota-Diesel von der Fa. Nanni zum günstigen
Preis von 12500.- DM gekauft, einschließlich Welle und Propeller.
Günstiger hätte ich einen Motor auch nicht selbst umrüsten
können.
Das komplette Rigg habe ich mit Latten-Großsegel und Vorsegeln
gebraucht gekauft. Weil das Rigg von einem ähnlich großem Boot
stammte, mußte die Länge der Wanten und Stagen nicht geändert
werden. Die Vorsegel sind schon etwas alt, wir sind damit dennoch öfter
mit 7,5 Knoten gelaufen. Bei Windstärke 6 waren es sogar 8,5 Knoten!
Haben wir tagsüber mit der alten "WIBO" ca. 30 Seemeilen zurückgelegt,
schaffen wir nun im gleichen Zeitraum etwa 60 Seemeilen. Die "MOOREA" hat
ein angenehmes Seeverhalten und schiebt nur wenig Lage. Hier macht sich
der Stabilitätsumfang von 148 Grad bemerkbar.
Ich bin mit den Eigenschaften der "MOOREA 32" sehr zufrieden. Ausgebaut
habe ich im wesentlichen so, wie es auch in Ihren Bauplänen vorgesehen
ist. Obwohl wir an Bord genug Platz haben, hätte ich nun im Nachhinein
doch lieber einen Meter länger gebaut. Im Selbstbau wären die
Kosten dafür nur wenig höher gewesen.
Mit freundlichen Grüßen
Kay T. aus
B.
Sehr geehrter Herr Luft ! 22.05.93
Ich möchte Ihnen gerne folgendes mitteilen: Als ich mich für Ihr Bausystem entschieden habe, so tat ich das seinerzeit, weil mir (als Handwerker) das Verfahren logisch erschien. Ich fand es gut und vernünftig, aber den konventionellen Yachtbau beurteilte ich auch nicht unbedingt schlechter.
Heute, mit der neugewonnenen Erfahrung, stehe ich voll und ganz hinter Ihrer Baumethode, und zwar in dem Maße, daß es mir nie und nimmer in den Sinn käme einen Doppelknickspanter anders zu bauen.
Es will mir so vorkommen, als hätte ich mit hohem Risiko (kaum Erfahrungswerte) auf einen Außenseiter gesetzt und gewonnen. Natürlich mit entsprechend hoher Gewinnquote! Und ich kann Sie versichern, Sie können mich ohne Wenn und Aber als Referenz benutzen, wobei ich jeden Makel am Rumpf mir zuschreibe, den Gesamterfolg jedoch Ihnen.
Im übrigen möchte ich Ihnen nochmal für die intensive, telefonische Bauberatung danken. Insbesondere für die Tatsache, daß es sich dabei nicht um ein bloßes "Frage & Antwort Spielchen" handelt, sondern daß Sie bereit sind, Themen auch wirklich zu dis- kutieren und Zusammenhänge zu erläutern.
Mit den besten Wünschen für Sie und Ihre Familie,
Ralf Mohn
Nach Prüfung von mindestens 20 Anbietern sind Ihre Konstruktionen und Entwürfe die schlüssigsten und meines Erachtens die besten. Ich möchte im Frühjahr 1999 deshalb mit dem Bau der "MOTU 42" beginnen.
Rechtsanwalt Klaus-Georg W. aus O.
Sehr geehrter Herr Luft,
als gelerntem Schiffbauer sind mir die Probleme eines Helgenbaues bekannt. Würde es Ihre Baupläne nicht geben, hätte ich niemals selbst gebaut.
Wolfgang M. aus B.
Sehr geehrter Herr Luft ! 1. August 98
Spät aber doch kann ich Ihnen jetzt mitteilen, daß wir ( 3 Jahre nach Erwerb der Baupläne der "Moorea") heuer im Februar mit dem Kasko-Bau begonnen haben. Ich habe bis jetzt unter Mithilfe meiner Frau alles alleine gemacht. Die Gänge und sogar die 10 mm dicke Kielsohle habe ich mit der "Flex" ausgeschnitten. Geschweißt wurde elektrisch (Transformator 230 A, dieser reichte vollkommen aus) mit Elektroden 2,5 + 3,2 mm stark. Wir bauen im Freien neben unserem Haus in der Einfahrt. Vor Regen schützte uns eine Folie 6 x 10 m, die ich über ein paar Hilfsspanten spannte.
Ein Bekannter von uns baut eine Super 11 in Alu (von Reinke) und ich
kann mir nicht vorstellen, nach diesem System (Reinke) schwere Gänge
bzw. Platten fast über Kopf auf stehende Spanten zu montieren. Ihr
System ist das wesentlich bessere!
Übrigens, ich bin gelernter Kfz.-Mechaniker und habe mit "Schlosserei"
nicht viel zu tun, aber nach Ihren Anleitungen ist es nie soweit gekommen,
daß man, wie wir Österreicher sagen, denkt: "Jetzt haue ich
den Hut drauf!"
Mit freundlichen Grüßen von meiner Frau und mir
Manfred L.
Judith L.
....Ich habe mich zum Bau einer "MAUPITI 38" entschlossen. Das von Ihnen entwickelte Konzept zum Selbstbau einer Segelyacht erscheint mir als das Vernünftigste.
Adrian Kempf
Hallo Herr Luft, 2.07.99
" ....wie Sie wissen habe ich selbst ein Konstruktionsbüro. Die Lektüre Ihrer Info und der Bauanleitung fand ich hoch interessant. Alles, was Sie geschrieben haben, kann ich jederzeit voll unterschreiben. Ich möchte die "MOTU 42" bauen. Die Baupläne dafür hole ich mir am kommenden Samstag bei Ihnen an Bord ab."
Dipl. Ing. (FH) Siegfried Peth
Anmerkung meinerseits: Inzwischen ist er auch längst
"MOTU 42"- Selbstbauer. Siehe Link: Selbstbauer-Fotos
Sehr geehrter Hr. Luft ! 20.12.99
Bereits seit Jahren befasse ich mich mental mit dem Bau einer eigenen Segelyacht. Da ich eine Maschinenbauausbildung genossen habe und auch auf einige Jahre Praxis im Metallbereich zurückblicken kann, kam für mich immer nur der Baustoff Stahl in Frage.
Leider ist man geneigt, den sogenannten Experten ( Journalisten, Autoren von "Yachtbau-Büchern", Konstruktionsbüros, ...) Glauben zu schenken und kommt gar nicht auf den Gedanken, daß es auch "andere" Baumethoden geben könnte.
Erst durch das Surfen im Internet kam ich mit Ihren Publikationen in Berührung und nach eingehender Prüfung der von Ihnen zugesandten Infomappe "Helgenloser Yachtbau" und dem Buch "So baue ich meine Yacht" steht nun endgültig fest, daß nur so ein Yachtselbstbau möglich sein kann.
Aus diesem Grund (und einigen anderen mehr) habe ich mich zum Bau einer "Moorea 32" entschieden. Die in Ihrer Infomappe "Helgenloser Yachtbau" angesprochenen Ausbauvarianten sind sicherlich interessant, jedoch möchte ich lieber die vom Konstrukteur empfohlene (abgebildete) Standardbauweise wählen.
In der Beilage findet sich das ausgefüllte "Bestellformular für Baupläne" zum Bau einer "Moorea 32".
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Mayr
Der gleiche Selbstbauer teilte mir nach Erhalt der Baupläne, vor Baubeginn, per E-mail am 24.03.00 mit:
Sehr geehrter Herr Luft !
Nachdem ich von Ihnen die Pläne bzw. Unterlagen zum Bau der "Moorea 32" bekam, begann ich bereits im Januar mit den diversen Vorarbeiten. Bisher verlief das Planen ohne Probleme. Ihre Pläne sind übersichtlich, in Verbindung mit dem Handbuch können alle Schritte (leicht) nachvollzogen werden. Selbst gelernte "Metaller" können noch einiges dazulernen. Zudem fühle ich mich aber auch bestätigt, mit der Wahl Ihres Bausystems die richtige Entscheidung getroffen zu haben.
In einem langen Brief vom 30.01.2001 schreibt der gleiche Selbstbauer unter anderem, auszugsweise:
Doch nun noch etwas anderes, was ich Ihnen nicht verhehlen möchte: Eigentlich freut es mich doch auch sehr, wenn ich Zaungäste habe, die sich für mein Vorhaben interessieren, aber es kostet halt auch seine Zeit. Ich würde die Interessenten in drei verschiedene Gruppen einteilen:
1.) Zum einen gibt es die Masse an Schaulustigen, häufig Sommergäste, die bloß wissen wollen, was denn das überhaupt werden soll. ( Anmerkung A. Luft: Der Selbstbauer wohnt in einem Urlaubsgebiet an einem bekannten See)
2.) Dann haben wir die Gruppe der wirklich interessierten, oftmals selbst Yachteigner mit denen es richtigen Spaß macht über das Bauvorhaben zu sprechen.
3.) Zuguterletzt
haben wir die Gruppe der Destruktiven. Hier meine ich all diejenigen, welche
gleich zu Beginn davon sprechen, daß: "...
das nichts werden kann" oder " ...das
sie selbst, sich so etwas nicht zugetraut hätten,"
oder " ... was das denn kostet."
Na ja, zum Glück weiß ich es besser
und hör gar nicht hin.
Mit zunehmenden Baufortschritt wurden die Pessimisten oder zumindest deren destruktiven Ansichten weniger und manch einer gibt dann auch zu, daß er das Vorhaben anfangs für undurchführbar gehalten habe, doch mittlerweile eines besseren belehrt wurde. Das stärkt natürlich die Motivation und man freut sich auf die nächsten Arbeiten.
Auch das darf nicht unerwähnt bleiben: Ich frage mich oft,
ob sich nicht hinter dem typischen Selbstbauer ein gewisser Menschenschlag
verbirgt, den mit anderen Selbstbauern viele Gemeinsamkeiten verbinden.
Auch die Probleme - ich möchte sagen die "Hilfeschreie" - mancher
Selbstbauer im Internet kommen einem irgendwie bekannt vor. War man doch
auch selbst immer wieder im Clinch: bauen - nicht bauen, welches System,
welcher Yachttyp..., man möchte helfen, aber weiß nicht recht
wie!
Natürlich könnte ich jemanden antworten,
zurückschreiben bzw. eine E-Mail schicken und eine Empfehlung für
das von mir gewählte Bausystem abgeben. Ich bin jedoch der festen
Überzeugung, daß der einzig richtige Weg nur über den Konstrukteur
eingeschlagen werden kann. Hat der potentielle Selbstbauer seine Informationen
und Unterlagen, welche er vom Konstrukteur bzw. Anbieter bekam, verglichen,
so wird er rasch auf die - ich sag mal - richtige Bauweise stoßen.
Er braucht nicht wirklich einen "Anderen", der ihm die Entscheidung abnimmt.
Zum Besichtigen der unfertigen Yacht nur soviel: Was möchte
der potentielle Selbstbauer eigentlich sehen?
Ich halte ganz und gar nichts davon mich mit unentschlossenen Selbstbauern,
Bastlern, Neunmalklugen etc. auf ein ständiges Frage- und Antwortspiel
einzulassen, welche die Kompetenz des Konstrukteurs anzweifeln (" ist
der Kiel nicht zu groß" und "Twinkiele
wären besser" u.ä. und vielleicht noch meine eigenen Fähigkeiten
versuchen herabzusetzen ( "eigentlich hättest
du mit Schutzgas schweissen sollen"
oder " was das alles an Trennscheiben kostet.")
Die von Ihnen angesprochenen Publikationen diverser Bastler und die
"guten Ideen" aus den Internetforen sind mir bekannt und da bin ich ganz
Ihrer Meinung, sind eher erschütternd als brauchbar.
Um so mehr bin ich Ihnen dankbar, daß viele Kleinigkeiten in
Ihrem Buch und den Bauplänen präzise angesprochen werden und
so sinnvoll umgesetzt werden können.
Nun noch etwas zum Schmunzeln: Leider scheuen sich viele Interessierte vor einem Gespräch und so kam es beispielsweise vor, daß ein besonders Interessierter mehrmals mit seinem PKW gemächlich auf und ab fuhr, jedoch nicht anhielt und somit (vermutlich) krampfhaft einem Kontakt aus dem Wege gehen wollte.
Zwei Jugendliche unterhielten sich am Zaun (sie sahen den fertigen Rumpf, noch mit dem Kiel nach oben) und einer der beiden erklärte seinem Freund, daß es sich dabei eigentlich um ein U-Boot handele und der "Aufsatz" zum Einsteigen benutzt würde...
Ein vorbeifahrender Radfahrer hielt ewig lange beim Zurückblicken inne, so daß er auf die Gegenfahrbahn gelangte. Nur Dank der Reaktion des entgegenkommenden Autofahrers konnte ein Zusammenstoß vermieden werden ....
Selbstverständlich können Sie meine Fotos für Ihre Publikationen verwenden; gleiches gilt auch für Auszüge aus meinem Bautagebuch.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Mayr
22.09.2000
Sehr geehrter Herr Luft!
Danke für die Infos. Diese Unterlagen sind von herzerfrischender Sachlichkeit und von einem Technikansatz geprägt, den ich seit Jahren suche. Es geht nicht darum was alles möglich ist, sondern was man alles nicht braucht. Letzteres sowohl von der F + E Sicht als auch von der Umsetzung und Machbarkeit für die Worker. Für mich ist das Projekt also auch eine klassisch- prag- matische Umsetzung der Dinge, die ich beruflich mache. (Modell und Prototyp)
Ich habe mich seit Jahren damit intensiv befasst und bin die Sache als Profi angegangen. Es freut mich nun das Ziel "Yachtbau in eigener Regie" so nahe zu sehen. Mein Kompliment an Sie, wie Sie das Prinzip umgesetzt haben! Ich werde das Schiff bauen und gehe nun die Projektphasen an, wie Sie es empfehlen.
Mit sehr guter Motivation Ihr
Konrad K. ( Dipl. Ing. / FH ) aus G.
Anmerkung von mir: Inzwischen baut er auch die "MOTU 42", aber
mit für ihn umgezeichneten negativen Spiegel.
05.Okt. 2000
Sehr geehrter Herr Luft,
bitte senden Sie mir die Infomappe über die von Ihnen entworfenen
Bootstypen. Ihr Buch ist sehr verständlich geschrieben und überzeugt
in vielen Details.
Da ich zur Zeit noch an meinem Haus baue, ist der Bootsbau ein Ziel,
das ich erst in den nächsten Jahren umsetzen kann. Ich bin Ihnen dankbar
für die vielen unbezahlbaren Informationen in Ihrem Buch mit dem Sie
sicherlich vielen Menschen Mut machen, ihren Traum vom eigenen Boot zu
realisieren.
Immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel und weiterhin "Gute Fahrt",
wünscht Ihnen
Robert Q. aus H.
29. Okt. 2001
Lieber Herr Luft!
Vor ca. 1 Monat haben wir mit dem Bau der "MOANA 38" begonnen. Bisher sind wir mit Ihren Plänen sehr zufrieden. Nennenswerte Schwierigkeiten gab es nicht. Voraussichtlich ist Anfang März der Bau des Rumpfes abgeschlossen.
Bislang hatten wir mit dem Bau keine Probleme. Der Rumpf ist glatt und die Kanten straken sauber. Ich werde Sie gelegentlich über den Baufortschritt informieren und wenn es sein muß, natürlich Fragen stellen.
Peter S. aus D.
Zum neuen Jahr wünsche ich Ihnen weiterhin viel Erfolg und keinen Ärger mit irgend welchen Dummköpfen. Vielen Dank auch für die Zurücksendung meines kleinen Unkostenbeitrages. Muss ja auch mal gesagt werden.
Bei dieser Baubetreuung, die Sie leisten (zweimal Pläne kostenlos, ständige Erreichbarkeit in meinem Falle) erscheint mir der Preis für Ihre Baupläne eigentlich zu niedrig. Ich hätte Ihnen auch locker 5000.- DM bezahlt oder eben gar nicht erst an Selbstbau gedacht. Schon gar nicht wäre ich auf den Schrott von der berühmten Konkurrenz reingefallen, auch wenn dieser billiger gewesen wäre. Ich möchte Ihnen Ihr Selbstbewußtsein hiermit nachhaltig gestärkt haben.
Bis später, Ihr Dr. Günter R.
Celle, den 16.03.02
Guten Tag Herr Luft!
Vielen Dank für die mir zugeschickte Infomappe. Die Ausführungen in der Infomappe sind herzerfrischend, da sie für die heutige Zeit für einen Verbraucher und Anwender ungewöhnlich klar und verständlich dargestellt sind.
Als derzeitiger Student und Einsteiger in das Fach Segeln empfinde ich die Infomappe als eine Wohltat! Die Art und Weise, wie Sie den Mut haben, hier Ihre Erfahrungen und Ihren Sachverstand ohne Rücksicht auf die millionenschwere Yachtindustrie an Interessierte weiterzugeben ist beeindruckend.
Ich habe zuvor schon eine Reihe von Segelzeitschriften gekauft, aber ich fühlte mich nie so informiert, wie jetzt durch Ihre Info- mappe.
M.f.G.
Frank W. aus C.
29. Mai 2002
Sehr geehrter Herr Luft,
im Februar diesen Jahres haben wir von Ihnen verschiedene Ansichtspläne sowie Ihr Buch "So baue ich meine Yacht" erhalten und diese nunmehr gründlich studiert und mit anderen Anbietern verglichen.
Es wird Sie sicher freuen zu hören, dass Ihr Konzept (sowohl die Art des Rumpfbaues, als auch die Innenaufteilung) uns überzeugt hat.
Wir haben uns für den Selbstbau der "MOTU 42" entschlossen. Obwohl der Baubeginn erst für das kommende Frühjahr (2003) geplant ist, möchten wir schon jetzt den Bauplan und die Baulizenz erwerben, um mit Vorarbeiten sowie der Suche nach geeignetem Material beginnen zu können.
Die Überweisung des geforderten Betrages auf Ihr Konto wird morgen getätigt. In der Anlage füge ich diesem Schreiben den vorgefertigten Lizenzvertrag ausgefüllt bei.
Freundliche Grüße
Sabrina und Michael Schulze
Anmerkung A. Luft: Dieses Ehepaar handelt richtig und hat seine Baupläne zwischenzeitlich auch bei mir erworben. Für das Studium der Baupläne, die Bauplatzsuche, die Materialbeschaffung und alles, was mit dem Bootsselbstbau zusammenhängt wird viel Zeit benötigt. Nur mit den Bauplänen kann man gezielt planen und bei "Schnäppchen" jeder Art auch gleich zuschlagen etc. So baut man später viel schneller, gut und richtig!
Bin von Ihrer Bootsbauphilosophie und Ihrem Internet-Auftritt sehr angetan.
Gruß Rodolfo B.
| Home |